Mysogenistischer U.S. Präsident zwischen Rechtsstaat und Lynchjustiz
Gerhard Piper
28. April 2026
“Oh God, I am the American dream
I do not think I'm too extreme
And I'm a handsome son of a bitch
I'm gonna get a good job and be real rich”
Frank Zappa
Bobby Brown Goes Down (1979)
Seit Jahren und Jahrzehnten treibt ein gewisser Donald John Trump sein Unwesen in den Schlafzimmern, Umkleidekabinen und Fahrstühlen der USA. Dutzende Amerikanerinnen haben sich über dessen sexuell aufdringliches Verhalten beschwert und vergeblich Hilfe bei den Sicherheitsbehörden und der Polizei gesucht. Leider ist die amerikanische Justiz ziemlich im Arsch. Nun kam es zu einem Versuch von Lynchjustiz. Aber auch dies kann die Situation, in der sich das Land befindet, nur noch verschlimmern.
Mann mit Pimmelmann
Er war dreimal verheiratet. Seine Ehefrauen waren ehemalige Fotomodelle: Ivana Marie Trump (geb.: Zelníčková, gesch.: Winkelmayr) (7. oder 9.4.1977 – März 1992), Marla Ann Maples (Dezemober 1993 - 1999) und das Foto- und Nacktmodell Melanie Trump (geb. Melanija Knavs) (seit dem 22. Januar 2005). Ob die Ehe real noch besteht, darüber schweigen sich die Eheleute aus. Sicher ist, während Herr Trump die meiste Zeit in Washington ist, hält sich Frau Trump lieber in New York oder in Mar-a-Largo auf, sein Anwesen bei Palm Springs, das er 1985 erworben hatte. Der mittlerweile 79-Jährige hat öffentlich die Frage gestellt, wie lange er wohl „Single“ bliebe, wenn er sich von Melania scheiden lassen würde. Ein Vertrauter aus dem Umfeld der Familie meinte: „Verdammt, sie hasst ihn.“[1]
Wenn er eine Frau leid war, sorgte er dafür, dass sie abserviert wurde:
„Als ein Weihnachtsurlaub mit Frau und Kindern in Aspen anstand, sorgte er dafür, dass Maples zur selben Zeit in dem Skiort in Colorado sein würde. Ivana Trump berichtete später in ihren Memoiren, sie sei gerade auf dem Weg zu ihrem Tisch im Restaurant gewesen, als eine junge blonde Frau auf sie zukam und sagte: „Ich heiße Marla und ich liebe ihren Mann. Sie auch?““[2]
Obwohl seit Juli 1990 sechsmal Bankrott anmelden und Teile seines Immobilienbesitzes verkaufen musste, gilt Trump weiterhin als erfolgreicher Immobilien-Tycoon, „Party-Löwe“ und „Lebemann“. So behauptete der mysogenistische Weiberheld von sich: „I don´t think that anybody had more sex than I did. (…) I didn´t do drugs. I wasn´t a drug guy. But there was a lot of sex. Sex was all over the fucking place. At Penn (University of Pennsylvania, die Trump 1968 abschloss, G. P.) it was wild. And after I got out, it was even wilder.“ Danach ging er zurück nach New York City und genoss die Partyszene: „You had drugs, women, and booze all over the fuckin´ place.“
Wiederholt hat er Frauen obszön beschimpft: „disgusting animals“, „dogs“, „slobs“, etc.. So wurde während des Präsidentschaftswahlkampfes im Oktober 2016 ein altes Video aus dem Jahr 2005 hervorgekramt, das als „Access Hollywood“-Video bekannt wurde. Auf dem Weg zur gleichnamigen TV-Sendung hatte Trump gegenüber dem „NBC“-Moderator William Hall „Billy“ Bush getönt:
„I better use some Tic Tacs just in case I start kissing her. You know, I´m automatically attracted to beautiful – I just start kissing them. It´s like a magnet. Just kiss. I don´t even wait. And when you´re a star, they let you do it. You can do anything. (…) Grab´em by the pussy. You can do anything.“[3]
Ebenfalls 2005 tönte er in der „Howard Stern Show“, er könne bei Miss-Wettbewerben die (halbnackten) Kandidatinnen in deren Umkleidekabine aufsuchen, da er seit 1996 der Veranstalter solcher Schönheitswettbewerbe sei:
„I'll go backstage before a show, and everyone's getting dressed and ready and everything else. (…) You know, no men are anywhere. And I'm allowed to go in because I'm the owner of the pageant. And therefore I'm inspecting it. (…) Is everyone OK? You know, they're standing there with no clothes. And you see these incredible-looking women. And so I sort of get away with things like that. But no, I've been very good.“[4]
In den Jahren 1997, 2000, 2001 und 2006 haben sich mehrere Kandidatinnen über diese Spannereien beschwert, so Mariah Billado, Tasha Dixon, Samantha Carol Holvey, Victoria Hughes und Bridget Sullivan. So beklagte Samantha Holvey, die als „Schönheitskönigin“ aus North Carolina 2006 an dem Schönheitswettbewerb „Miss America“ teilnahm:
„You can't work in Hollywood if you're a sexual predator, but you can become the commander-in-chief? (…) He eyed me like a piece of meat. I was shocked and disgusted. I have never felt so objectified. I left the meet-and-greet hoping that this would be my one and only encounter with him. (…) I was shocked — again — by this violation of our personal space. What was he doing, coming backstage when we were still getting dressed?"”[5]
Mehrere Frauen haben ihn wegen schwerwiegenderer Sexualstraftaten angezeigt, darunter Ivana Trump während ihres Scheidungsverfahrens (1989/1990).
Zu den weiteren Frauen, die in der ein oder anderen Form betroffen waren und die öffentlich bekannt wurden, zählen: Jessica Leeds (1980s), Kristin Anderson (1990s), Jill Harth (1992), Lauren Petrella (1993), Stacey Williams (1993), Beatrice Keul (1993) Katie Johnson alias „Jana Doe“ (1994), Annie Farmer (1995), Maria K. Farmer (1995), Katy Tur (1995), Lisa Boyne (1996), Cathy Heller (1997), Victoria Hughes (1997), Temple Taggart McDowell (1997), Amy Dorris (1997), Karena Virginia (1998), Bridget Sullivan (2000), Karen Johnson (Anfang der Nullerjahre), Tasha Dixon (2001), Melinda „Mindy“ McGillivray (2003), Rachel Crooks (2005), Natasha Stoynoff (2005), Juliet Huddy (2005 oder 2006), Jessica Drake (2006), Samantha Holvey (2006), Ninni Laaksonen (2006), Jennifer Murphy (2006), Summer Zervos (2007), Casandra Searles (2013), Alva Johnson (2016), …[6]
Das genaue Ausmaß der sexuellen Eskapaden des amtierenden U.S. Präsidenten lässt sich nicht genau ermitteln. Das Spektrum der Straftaten reicht von sexueller Belästigung/Nötigung bis hin zur Vergewaltigung oder zum Missbrauch von Minderjährigen. Die Vorfälle reichen zurück bis ins Jahr 1980. Im Laufe der Jahre erstatteten mindestens 26 Frauen Strafanzeige gegen Trump. Andere gaben an, zeitweise eine Affäre mit Trump eingegangen zu sein. Am 14. Mai 2016 berichteten die Journalisten Michael Barbaro und Megan Twohey der „New York Times“ in dem Artikel „Crossing the Line: How Donald Trump Behaved With Women in Private“ erstmals über das Ausmaß der sexuellen Übergriffe, deren Trump beschuldigt wurde.[7] Allerdings beschuldigte das frühere Fotomodell Rowanne Brewer Lane, dessen Fall in dem Artikel geschildert wird, die Zeitung habe ihre Aussagen falsch wiedergegeben; sie habe keine negativen Erfahrungen mit Trump gemacht.[8] Am 23. Oktober 2019 veröffentlichten Barry Levine und die französische Journalistin Monique El-Faizy ihr Buch „All the President´s Women: Donald Trump and the Making of a Predator“ (384 Seiten). Darin berichteten die Autoren über Vorwürfe von 43 Frauen.
Trump und seine Mitarbeiter haben all die zahlreichen Vorwürfe ausnahmslos abgestritten. Die Vorwürfe seinen frei erfunden. Mal hieß es, die Klagen seien „politisch motiviert“, um ihn in seinem Wahlkampf zu schaden, mal hieß es, die (angeblichen) Opfer wollten sich nur aufspielen oder Geld erpressen. Da die angeblichen Übergriffe angeblich nicht passiert sind, kann und will Trump kaum etwas dazu sagen, außer dass er die Frau nicht kennt oder sie angeblich nicht sein „Typ“ ist. Immerhin hat er sich durch seine zahlreichen, sexistischen Bemerkungen selbst einem schweren Verdacht ausgesetzt.
Für die inkriminierten Vorwürfe gibt es i. d. R. keine Augenzeugen, bestenfalls Zeugen vom Hörensagen. Oft behielten die Sexualopfer ihr peinliches Wissen Jahre oder jahrzehntelang für sich, was in diesem Phänomenbereich nicht ungewöhnlich ist. Daher sind die Angaben der Frauen zu ungenau oder zu spät, um noch Beweise erheben und sicherstellen zu können. Es ist vermutlich kein Zufall, dass viele Anklagen erst dann publik wurden, als Trump als U. S. Präsident kandidierte. Die Affären um den Hollywood-Filmmanager Harvey Weinstein und den New Yorker Frauenhändler Jeffrey Edward Epstein, der über fünfzehn Jahre einer der engsten Freunde von Donald Trump war, haben in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein für die Existenz dieses kriminellen Dunkelfeldes geschaffen. Die Bewegung „MeToo“ stärkte den gesellschaftlichen Zusammenhalt unter den betroffenen Frauen und gab ihnen Mut, ihre „Erfahrungen“ öffentlich zu machen.
In Laufe seines Lebens hat Donald Trump als Privat- und Geschäftsmann mit einer Heerschar von Juristen über 4.000 Gerichtsverfahren „durchgeboxt“. Nur die wenigsten Fälle seiner sexuellen Übergriffe wurden juristisch von der Anzeige bis zum Gerichtsurteil von den Frauen durchgestanden. In der Regel haben die Frauen selbst die Verfahren aus Kostengründen abgebrochen. Nicht wenige Frauen erhielten Morddrohungen. Gelegentlich hat ein doofer Richter die Anklage abgelehnt mit der Begründung, Trump sei ein Ehrenmann und ein lauteres Mitglied der HighSociety. So gibt es nur wenige Urteile gegen Trump. Als Fazit seiner zahlreichen Frauengeschichten kam Trump selbst zu der Erkenntnis: „Mein Leben ist beschissen.“
Das korrupte Federal Bureau of Investigations (FBI) hat die Ermittlungen gegen Trump im Rahmen der Epstein-Affäre jahrelang verschlampt. Schließlich musste es doch Ermittlungen einleiten; damit wurde u. a. das „National Threat Operations Center“ (NTOC) und die „Child Exploitation & Human Trafficking Task Force“ betraut.
Die lange Liste der belästigten Frauen
- Kristin Anderson
Kristin Anderson berichtete 2016, Trump habe ihr 25 Jahre zuvor, Anfang der 1990er Jahre, in einem Nachtclub in New York-Manhattan unter den Rock und an ihre Vagina gefasst. Sie gab an, dass es sich bei dem Nachtclub vermutlich um den „China Club“ gehandelt habe, wo Trump zur damaligen Zeit öfters verkehrte.
Die „Washington Post“ machte den Fall erst im Oktober 2016 öffentlich:
„Kristin Anderson was deep in conversation with acquaintances at a crowded Manhattan nightspot and did not notice the figure to her right on a red velvet couch — until, she recalls, his fingers slid under her miniskirt, moved up her inner thigh and touched her vagina through her underwear.
Anderson shoved the hand away, fled the couch and turned to take her first good look at the man who had touched her, she said.“[9]
Über seinen Sprecher ließ Trump ausrichten, Andersons Aussagen seien „lächerlich“, sie wolle auf diesem Weg lediglich „Aufmerksamkeit“ erhalten.[10]
- Lisa Boyne
Lisa Boyne arbeitete im Bereich gesunde Ernährung. Sie behauptete, die TV-Journalistin Sonja Tremont (jetzt: Sonja Morgan) habe sie, Trump, den Modelagenten John Casablancas vom „Elite Model Management“ und fünf oder sechs Models im Sommer 1996 zu einem Abendessen ins französische Promi-Restaurant „Raoul’s“ in New York–SoHo (180 Prince Street) eingeladen. Dabei habe Trump die Models über den Tisch laufen lassen, ihnen unter die Röcke geschaut und ihnen erklärt, ob sie Unterwäsche trugen. Die „Huffington Post“ berichtete über diesen Fall von „upskirting“:
„According to Boyne, the group was seated at a semi-circular table, with the women in the middle and Trump and Casablancas flanking either end. The women couldn’t get out of their seats without one of the men getting up ― which they refused to do. Instead, Boyne said, Trump insisted that the women walk across the table, allowing him to peer up their skirts while they did so. Trump “stuck his head right underneath their skirts,” Boyne said, and commented on whether they were wearing underwear and what their genitalia looked like.
Boyne said that Trump never made any such advance on her. “I’m not a model. He wasn’t interested in me,” she said. “He was more interested in my opinion of who I think he should sleep with. I remember that vividly.” (…)
“I met lots of famous, influential wealthy people with Sonja, and none of them were ever as vulgar, as disgusting, as rude, as sexist, such a low excuse for a human being that I’ve ever met. I was so deeply offended, (…)““[11]
Sonja Morgan sagte später aus, dass das Abendessen tatsächlich stattgefunden hatte, aber sie könne sich an kein anstößiges Verhalten Trumps erinnern. Immerhin räumte sie ein: „I have been known to dance on tables.“ Boyne behauptete, sie habe noch am selben Abend ihre Mitbewohnerin Karen Beatrice angerufen, um sie über den Vorfall zu informieren, aber diese konnte sich an einen entsprechenden Anruf nicht erinnern.[12]
Trumps Pressesprecherin Hope Charlotte Hicks verwahrte sich gegen die Anschuldigung: „Mr. Trump never heard of this woman and would never do that.”
- Elizabeth Jean Carroll
Zu den Klägerinnen zählt die Ratgeberkolumnistin „E. Jean“ alias Elizabeth Jean Carroll, die angab, ungefähr 1996 von Trump in der Umkleidekabine Kaufhauses „Bergdorf Goodman“ in New York-Manhattan (Fifth Avenue) sexuell missbraucht worden zu sein. Er habe ihr den Rock hochgeschoben, ihre Feinstrumpfhose zerrissen und ihre Vagina mit den Fingern penetriert:
„The moment the dressing-room door is closed, he lunges at me, pushes me against the wall, hitting my head quite badly, and puts his mouth against my lips. (…)”[13]
Nachdem die Verjährungsfrist für Sexualstraftaten am 24. Mai 2022 durch das „Adult Survivors Act (ASA) im Bundesstaat New York aufgehoben worden war, erstattete Elizabeth Jean Carroll im November 2022 Anzeige gegen Trump wegen Körperverletzung durch sexuellen Missbrauchs. Der Prozess begann am 25. April 2023 unter der Leitung des Richters Lewis Avins Kaplan vom „U. S. District Court for the Southern District of New York“. Am 9. Mai 2023 befand ein Geschworenengericht, dass Trump wegen sexuellen Missbrauchs gegen Carroll haftbar ist, nicht aber wegen Vergewaltigung. Ihr wurde ein Schadenersatz in Höhe von 5 Millionen Dollar zugesprochen.
Obwohl eine „Vergewaltigung“ (engl.: „rape“) nach der damaligen Definition des Staates New York ausschließlich dann vorlag, wenn es zu einem nicht einvernehmlichen Eindringens eines Penis in eine Vagina kam, urteilte Richter Kaplan im Juli 2023, dass im vorliegenden Fall von einer „Vergewaltigung“ auszugehen sei.
Obwohl das Gericht die Darstellung von Frau Carroll bestätigt hatte, stritt Trump weiterhin alles ab und bezichtige „die Verrückte“ – so Trump - der Lüge, daraufhin strengte sie ein Verfahren wegen Verleumdung („defamation“) gegen Trump an. Außerdem scheiterte das Weiße Haus mit dem Einwurf, Trump könne nicht wegen Verleumdung angeklagt werden, weil er Präsident war, als er die Tat öffentlich abstritt und Frau Carroll verunglimpfte. Im September 2023 wurde Trump der „Verleumdung“ für schuldig befunden. Der eigentliche Verleumdungsprozess begann dann am 16. Januar 2024 in New York.
Auf seinem Social-Media-Kanal „Truth Social“ kommentierte Trump täglich den Prozessverlauf:
„Jeden Tag zur Geisterstunde, beginnend zwischen elf und zwölf, setzte er pro Stunde zwischen fünfundzwanzig und dreißig gegen Carroll gerichtete Posts ab, ein nicht versiegender Strom aus Gerüchten und Schmähungen. Er schäumte über Vaginen, Penisse und Analsex – mitten in einem Zivilprozess, bei dem es hauptsächlich um Schadensersatz ging; also eine Strafe für ein Verhalten, das er nach wie vor regelmäßig an den Tag legte. „Hirnrissige, abgedrehte Scheiße“, wie es einer seiner Berater beschrieb.“[14]
Am 26. Januar 2024 verurteilte das Geschworenengericht Trump wegen „defamation and sexual abuse“ zunächst zu einer Zahlung in Höhe von 83,3 Millionen US-Dollar (7,3 Millionen für die emotionalen Schäden, 11 Millionen für die Reputationsschäden und 65 Millionen Strafschadensersatz) an Carroll verurteilt. Es war eine der höchsten Entschädigungszahlungen, die je gegen eine Einzelperson verhängt wurden. Trump ging dagegen in Berufung. In einem Berufungsverfahren vor dem „U. S- Court of Appeals for the Second Circuit“ Ende Dezember 2024 wurde die Summe auf rund fünf Millionen Dollar reduziert.[15]
Dagegen ging Trump erneut in Berufung, weil er meinte, als Präsident würde er Immunität genießen. Ein Bundesberufungsgericht in New York-Manhattan hob das Urteil am 8. September 2025 auf und verurteilte Trump erneut zu einer Entschädigungszahlung von 83,3 Millionen Dollar. Die Summe setzt sich zusammen aus 18,3 Millionen Dollar Schadensersatz für emotionale Schäden und 65 Millionen Dollar Schadensersatz für Rufschädigung.[16]
- Stephanie Gregory Clifford
Während zwei politisch-motivierte Impeachment-Verfahren am Widerstand der Republikaner im U.S. Kongress scheiterten, endete ein Strafprozess gegen Trump erfolgreich. Er hatte Anfang 2006 eine außereheliche Affäre mit der Pornodarstellerin Stephanie Gregory Clifford alias „Stormy Daniels“ am Lake Tahoe in der Sierra Nevada. Diese hatte in zahlreichen Pornofilmen mitgewirkt, u. a. in „Operation: Desert Stormy“ (2007). Sie wurde mehrfach für ihre „schauspielerischen Fähigkeiten“ ausgezeichnet, wie „Wikipedia“ berichtete.
Trumps Anwalt Michael Cohen zahlte Frau Clifford am 8. November 2016 ein Schweigegeld in Höhe von 130.000 Dollar aus seiner eigenen Tasche, damit sie nichts über die frühere Affäre verlauten ließ. Trump behauptete zwar einerseits, es habe diese Liaison nie gegeben, andererseits hat er aber die Zahlung initiiert. Cohen forderte das Geld, das er vorgestreckt hatte, von Trump zurück. Um es verbuchen zu können, wurde es als „anwaltliches Beratungshonorar“ deklariert, was ein Verstoß gegen gesetzliche Bestimmungen war. Da der Betrag als Beratungshonorar mit 50 Prozent versteuert werden musste, musste Trump an Cohen gar 260.000 Dollar überweisen.
Für die Anklage war es völlig uninteressant, ob die beiden tatsächlich miteinander Sex hatten, juristisch relevant war nur der Tatbestand, dass zur Vertuschung der vermeintlichen Affäre Geld gezahlt wurde. Eigentlich ist es keine Straftat, wenn er älterer, dicker Herr einer jungen, hübschen Frau Geld zukommen lässt. Hier lag aber der Fall anders, da Trump mit der Zahlung wenige Tag vor Beginn des Wahlkampfes schlechte Schlagzeilen vermeiden wollte. Außerdem war im vorliegenden Fall mit der Zahlung eine Fälschung der Geschäftsunterlagen verbunden und diese diente zumindest indirekt der Wahlbeeinflussung mit „gesetzwidrigen Mitteln“, was nach Bundesrecht als Verbrechen gilt.
Frau Clifford bezeichnete er zuletzt nur noch als „das Pferdegesicht“. Er wollte, dass Clifford „kaltgemacht“ werde, dass sie „ein für alle Mal am Boden“ liegt. Cliffords Revanche ließ nicht lange auf sich warten. Sie witzelte im Internet über die „shortcomings“ des Präsidenten. Das Wort meint im Allgemeinen „Defizite“, mit der Komponente „short“ („kurz“) spielte Frau Clifford auf die von ihr behaupteten angeblichen anatomischen Eigenschaften des Präsidentenkörpers an.[17] Um zusätzlich zu Geld zu kommen, veröffentlichte Stephanie Clifford im Oktober 2018 ihre Memoiren mit dem Titel „Full Disclosure“ (dt.: „In aller Offenheit. Eine Frau gegen Trump“): „Es war vielleicht der am wenigsten beeindruckende Sex, den ich je hatte, aber offensichtlich teilte er diese Meinung nicht."[18] Außerdem beschrieb sie, wie sie ihn mit einer zusammengerollten Zeitung verprügelt hat, …
Der Bezirksstaatsanwalt von Manhattan, Alvin Leonard Bragg Jr., wollte 2022 zunächst nicht gegen Trump/Cohen ermitteln, entschied sich dann aber anders und erhob am 4. April 2023 Anklage in 34 Punkten.
„Trump hielt Bragg für „fett und dumm“, seine Mitarbeiter für „Stümper – da geht man hin, wenn man sonst keinen Job bekommt“, und das, was ihm zur Last gelegt wurde, für „totalen Bullshit“ – noch viel schlimmeren Bullshit als das, was ihm in den anderen Verfahren angehängt werden sollte.“[19]
In dem Strafverfahren „The People of the State of New York v. Donald J. Trump“ trat Trump langjährige Assistentin Rhona Graff als Zeugin der Anklage auf. So wurde Trump am 30. Mai 2024 in dem Gerichtsverfahren in New York in allen Anklagepunkten für schuldig befunden, so habe er die Schweigegeldzahlungen an Frau Clifford unrechtmäßig verbucht, um damit auf illegale Weise andere Gesetzesverstöße zu verschleiern. Richter Juan Manuel Mercan verurteilte Trump als „Ersttäter“ bloß zu „Straffreiheit“, soll heißen, er muss als Präsident nicht in den Knast. Dennoch gilt Trump seitdem wegen Fälschung von Geschäftsunterlagen als „vorbestraft“. Er ist damit der erste U. S. Präsident, der wegen einer Straftat verurteilt wurde. Dazu erklärte Trump: „Das wahre Urteil wird am 5. November vom Volk gesprochen.“ Tramps Anwälte beantragten noch am selben Tag eines Aussetzung des Schuldspruchs, wegen seiner angeblichen Immunität.
Außerdem strengte Frau Clifford am 6. März 2018 ein Gerichtsverfahren gegen Trump an, um die Vertraulichkeitsvereinbarung für ungültig erklären zu lassen, das sie allerdings verlor, so dass sie – in diesem Fall - auf ihren Anwaltskosten sitzen blieb.
- Rachel Crooks
Die damals 22-jährige Rachel Crooks arbeitete im Trump-Tower in New York City als Rezeptionistin der „Bayrock Group“. Sie warf Trump vor, er habe sie am 11. Januar 2006 gegen ihren Willen in der Lobby oder in einem Fahrstuhl des Trump-Towers auf den Mund und die Wangen geküsst:
„Es war so unangemessen. (…) Mich hat aufgewühlt, dass er davon ausging, ich sei so unwichtig, dass er so etwas einfach mit mir machen kann."[20]
Und:
„Er hielt die ganze Zeit meine Hand und küsste mich immer wieder. Ich war so schockiert und am Boden zerstört. Ich sagte nichts über den Vorfall, weil ich Angst hatte, meinen Job zu verlieren. Ich wünschte, ich wäre damals stärker gewesen.“[21]
Demgegenüber behauptete Trump, er kenne Rachel Crooks nicht und sei – seines Wissens – ihr nie begegnet. Er habe sie folglich auch nie geküsst. So erklärte er am 20. Februar 2018 auf „Twitter“:
„Another False Accusation. (…) A woman I don’t know and, to the best of my knowledge, never met, is on the FRONT PAGE of the Fake News Washington Post saying I kissed her (for two minutes yet) in the lobby of Trump Tower 12 years ago. Never happened!"[22]
Zur Begründung erklärte er: „Wer würde sowas in einem öffentlichen Raum machen, während Überwachungskameras laufen.“ Es handele sich bloß um „eine weitere falsche Anschuldigung“.[23]
Im November 2018 kandidierte sie vergeblich für die Demokratische Partei für einen Sitz im U.S. Repräsentantenhaus.
- „Jane Doe“ bzw. „Katie Johnson“
Im Verlauf des Jahres 2016 beschuldigte eine Frau, sie sei 1994 im Alter von dreizehn Jahren durch Donald Trump im Haus von Jeffrey Epstein in New York vergewaltigt und mit dem Tode bedroht worden. Sie erstattete 2016 Anzeige gegen Trump, zog diese aber wieder zurück. In den Akten des Gerichtsverfahrens in Florida wird die Frau, die zeitweise in Twentynine Palms wohnte, mit dem Pseudonym „Katie Johnson“ angegeben, in dem New Yorker Verfahren taucht sie in den Akten als „Jane Doe“ (Platzhalter-Pseudonym)[24] auf.
In ihrer polizeilichen Aussage vom 20. Juni 2016 erklärte sie:
„Defendant Trump had sexual contact with me at four different parties in the summer of 1994. On the fourth and final sexual encounter with Defendant Trump, Defendant Trump tied me to a bed, exposed himself to me, and then proceeded to forcibly rape me. During the course of this savage sexual attack, I loudly pleaded with Defendant Trump to stop but he did not. Defendant Trump responded to my pleas by violently striking me in the face with his open hand and screaming that he would do whatever he wanted.
Immediately following this rape, Defendant Trump threatened me that, were I ever to reveal any of the details of Defendant Trump's sexual and physical abuse of me, my family and I would be physically harmed if not killed.“[25]
Und:
„I loudly pleaded with Defendant Trump to stop, but he did not. (…) Defendant Trump responded to my pleas by violently striking me in the face with his open hand and screaming that he would do whatever he wanted. ... Immediately following this rape, Defendant Trump threatened me that, were I ever to reveal any of the details of Defendant Trump's sexual and physical abuse of me, my family and I would be physically harmed if not killed."[26]
Zuvor hatte sie unter dem Pseudonym „Katie Johnson“ eine erste Klage gegen Epstein und Trump beim Bundesgericht „United States District Court for the Central District of California“ in Riverside (Kalifornien) eingereicht, sie sei von beiden Männern als „Sexsklavin“ gehalten und wiederholt missbraucht worden.
Die US-Bezirksrichterin Dolly Maize Gee wies die Klage im Mai 2016 mit der Begründung ab, die Beschwerde von „Johnson“ begründe keine gültigen Ansprüche nach Bundesrecht. Die Klage beziehe sich auf ein Strafgesetz, das keinen zivilrechtlichen Schadensersatz begründe, und dass das von „Johnson“ angeführte Zivilgesetz gelte nur für Handlungen, die auf „rassistischer oder klassenbezogener Feindseligkeit“ beruhten.[27]
Im Juni 2016 wurde in New York eine zweite Klage eingereicht, um diesmal unter dem Pseudonym „Jane Doe“ gegen Trump und Epstein vorzugehen. Diesmal wurde Trump nicht nur eine einzige Vergewaltigung vorgeworfen, vielmehr habe er bei drei weiteren Gelegenheiten „sexuellen Kontakt“ mit der Anklägerin gehabt. Der Fall wurde von dem in New Jersey ansässigen Anwalt Tom Meagher geführt. Die Klage wurde jedoch am 16. September 2016 zurückgezogen, da der Kläger es offenbar versäumt hatte, Trump oder Epstein die Klage zuzustellen.
Eine weitere, dritte Klage wurde am 30. September 2016 beim Bundesgericht in Manhattan eingereicht. Mehrere andere Anwälte haben sich dem Verfahren im Namen von „Jane Doe“ angeschlossen, es gibt jedoch weiterhin keine Hinweise darauf, dass Trump oder Epstein die Klage offiziell zugestellt wurde.
In Zusammenhang mit dem Fall „Katie Johnson“ sagte eine „Tiffany“ aus, Trump habe mit einem zwölfjährigen Mädchen Kind namens „Maria“ Oralverkehr gehabt:
„Included in the lawsuit were also allegations involving a twelve-year-old girl called “Maria.” In a declaration of support from a woman identified as ”Tiffany,” it stated: “I personally witnessed the one occasion where Mr. Trump forced the Plaintiff (´Johnson´) and the 12-year-old female named Maria to perform oral sex on Mr. Trump and witnessed his physical abuse of both minors when they finished the act. …. I personally witnessed Defendant Trump telling the Plaintiff (´Johnson´) that she shouldn´t ever say anything if she didn´t want to disappear like the 12-year-old female Maria, and that he was capable of having her whole family killed.”[28]
- Amy Dorris
Amy Dorris war Modell und Schauspielerin. Sie wohnte in Boca Raton. Am 5. September 1997 besuchte sie mit ihrem Freund Jason Binn und Donald Trump das Tennisturnier „U.S. Open“ in New York-Queens, wo sie das Tennisspiel vom VIP-Bereich aus beobachteten. Sie behauptet, Trump habe sie bei der Veranstaltung ohne ihre Zustimmung begrapscht und geküsst. Dazu berichtete der „USA Today“:
„Dorris alleges that Trump was waiting outside and forced himself on her after a brief exchange in which she recalls nervously laughing and telling him: “No, get away.”
She said Trump forced his tongue down her throat, touched her all over her body and held her in a grip from which she could not escape. Trump ignored her pleas to stop, Dorris told The Guardian.
“His hands were very gropey and all over my butt, my breasts, my back, everything,” Dorris said, recalling how she used her teeth to try to force his tongue out of her mouth. “I felt trapped.”
Dorris told her boyfriend what had happened, Bernstein (gemeint ist Caron Bernstein, ein Modell und Sängerin, die seit 2008 mit Amy Dorris befreundet ist, G. P.) said. When he approached Trump to confront him, Trump told him, "She's way out of your league," Bernstein recalled Dorris telling her.“[29]
- Jessica Drake
Die bekannte Pornodarstellerin Jessica Drake berichtete, Donald Trump habe sie und zwei Freundinnen 2006 bei einem Golfturnier in Lake Tahoe in seinem Hotelzimmer belästigt:
“He grabbed each of us tightly, in a hug and kissed each one of us without asking permission."
Danach habe er ihr angeboten, sie erneut in seinem Hotelzimmer aufzusuchen. Dafür habe er ihr 10.000 Dollar geboten, doch sie habe das „Angebot“ abgelehnt.
Am 22. Oktober 2016 machte sie den Vorfall öffentlich, als sie mit ihrer Anwältin Gloria Allred zu einer Pressekonferenz einlud.
- Jill Harth
Die Geschäftsfrau Jill Harth ist „Professional Makeup Artist“, die ihre eigene Produktlinie „Jill Harth Skincare & Cosmetics“ verkauft. Sie beschuldigte Trump, sie von Dezember 1992 bis Anfang 1993 wiederholt sexuell belästigt zu haben. So soll er ihr während eines gemeinsamen Abendessens mit George Houraney in Mar-a-Largo unter dem Tisch begrabscht haben, etc.. Im Januar 1993 soll Trump gar versucht haben, sie im Schlafzimmer seiner Tochter zu vergewaltigen. Er soll sexuell sehr aggressiv gewesen sein, war aber nie gewalttätig:
"I was admiring the decoration, and next thing I know he's pushing me against a wall and has his hands all over me. He was trying to kiss me. I was freaking out."[30]
Anschließend soll er sie gestalkt haben.
Im April 1997 reichte Harth schließlich zwei Klagen gegen Trump wegen „Vertragsbruch“ („breach of contract“) und wegen „sexueller Belästigung“ („sexuell harrassment“) in. Die beiden Strafverfahren wurden dadurch abgeschlossen, dass sie sich im ersten Fall mit Trump auf eine außergerichtliche Zahlung – die Houraney aushandelte - einigte und im zweiten Fall auf eine Anklage verzichtete. Sie habe später jahrelang eine Therapie gemacht. Ansonsten blieb sei bei ihrer Darstellung. Im Oktober 2016 erklärte sie gegenüber dem „Guardian“, dass sie im Falle einer Klage Trumps eine Gegenklage einreichen werde.
- Cathy Heller
Cathy Heller besuchte zusammen mit ihrem Ehemann und ihren Kindern am Muttertag, dem 11. Mai 1997, Mar-a-Largo. Heller wurde Trump vorgestellt, der wütend wurde, als sie einem Kuss auswich. Dann „packte“ er sie, und als er versuchte, sie zu küssen, drehte sie den Kopf weg. Trump küsste sie „etwas zu lange“ auf den Mundwinkel und verließ sie dann. Hellers Mann und Kinder, die bei der Veranstaltung anwesend waren, haben ihre Aussage bestätigt.
Der britische „Guardian“ berichtete über den Fall:
„Trump made the rounds greeting members of his club. When he stopped at their table, Heller recalled, and her mother-in-law introduced her, she stood and extended her hand.
“He took my hand, and grabbed me, and went for the lips,” she claimed.
Alarmed, she said she leaned backwards to avoid him and almost lost her balance. “And he said, ‘Oh, come on.’ He was strong. And he grabbed me and went for my mouth and went for my lips.” She turned her head, she claims, and Trump planted a kiss on the side of her mouth. “He kept me there for a little too long,” Heller said. “And then he just walked away.”
“I was angry and shaken,” she continued. “He was pissed. He couldn’t believe a woman would pass up the opportunity.” She added that he seemed to feel “entitled” to kiss her. (…)
Heller and the relative both recalled that no one at the table quite knew how to react. “I was shook up,” said Heller. As they all processed the moment, Trump had already left.“[31]
Erst als Trump erstmalig für die U.S.-Präsidentschaft kandidierte, machte sie den Vorfall 2015 öffentlich. Trumps Wahlkampfsprecher Jason Miller bezeichnete Hellers Darstellung als „falsch“ und „politisch motiviert“.
- Juliet Huddy
Juliet Huddy ist Journalistin und arbeitete früher für „Fox News“. Sie berichtete, Donald Trump habe 2005 oder 2006 versucht, sie in einem Fahrstuhl im Trump Tower in New York auf den Mund zu küssen:
„I was surprised that he went for the lips. But I didn't feel threatened. (…) Whatever, everything was fine. It was a weird moment. He never tried anything after that, and I was never alone with him."[32]
- Alva Johnson
Alva Johnson war seit Januar 2016 Wahlhelferin für Trump. Sie gab an, Trump habe sie am 24. August 2016 bei einer Wahlkampfveranstaltung in Tampa (Florida) gewaltsam geküsst, als er aus einem Wohnmobil ausstieg. Am 25. Februar 2019 reichte Johnson gegen Trump Klage ein. Darin warf sie dem Beschuldigten zwei Punkte vor: „unwanted sexual attention“ und „race and gender discrimination through unequal pay". In der Klageschrift (45 Seiten) wurde der Vorfall so beschrieben:
„Defendant Trump grasped her hand and did not let go. He told her he knew she had been on the road for a long time and that she had been doing a great job. He also told Ms. Johnson that he would not forget about her, and that he was going to take care of her. (…)
As Defendant Trump spoke, he tightened his grip on Ms. Johnson’s hand and leaned towards her. He moved close enough that she could feel his breath on her skin. (…) Ms. Johnson suddenly realized that Defendant Trump was trying to kiss her on the mouth, and attempted to avoid this by turning her head to the right. Defendant Trump kissed her anyway, and the kiss landed on the corner of her mouth.“[33]
Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Sarah Huckabee Sanders, bezeichnete die Klage als „auf den ersten Blick absurd“: „This accusation is absurd on its face. This never happened and is directly contradicted by multiple highly credible eye witness accounts.“ Dazu präsentierten Trumps Anwälte ein Video, das zeigte, wie Johnson Trump bei einer Gelegenheit freiwillig küsste.
Johnson gab an, die damalige Innenministerin von Florida, Pamela „Pam“ Bondi, habe den inkriminierten Kuss beobachtet. Diese Aussage wurde von Bondi, die 2025 U.S. Justizministerin wurde, bestritten: „As a career prosecutor and Attorney General, had I seen anything improper I would have taken action. (…) I was with the president in the RV and these allegations are false.”
Am 14. Juni 2019 wies das Gericht die Klage als solche ab, gestattete Johnson aber Klage wegen „Körperverletzung“ zu erheben, ohne dass auf die sexuellen Aspekte eingegangen werden sollte. Am 4. September 2019 teilte Johnson dem zuständigen Bezirksrichter William Frederic Jung vom „U. S. District Court for the Middle District of Florida“ (Amtszeit: seit dem 10. September 2018) mit, dass sie keine Änderung ihrer Klage einreichen werde, so dass das Strafverfahren dadurch schon im Ansatz beendet wurde. Johnson beschwerte sich über die U.S. Justiz:
„I am facing a judge who openly questions whether the kiss is worthy of a federal lawsuit and has determined that Mr. Trump's history of such behavior is not relevant, and I've endured ongoing threats to my safety. I’ve decided for the sake of my family that I will not continue with the case at this time. (…)
Let’s be clear, I reject the false narrative that they did nothing wrong. But it is difficult to obtain justice against a person with unlimited resources and a judicial system that has so far refused to hold him accountable.“[34]
Nach der Niederschlagung der Klage, die von Trumps Anwälten als „total victory“ bezeichnet wurde, kündigten sie an, man werde prüfen, ob man gegen Johnson rechtliche Schritte einleiten werde, da diese mit ihrer Klage gegen eine Geheimhaltungsvereinbarung verstoßen hätte, die sie zuvor im Rahmen ihrer Anstellung bei der Kampagne abgegeben hätte.
- Karen Johnson
Karen Johnson besuchte mit ihrem Ehemann eine Silvesterparty in Mar-a-Lago Anfang der Nullerjahre. Bei der Party habe Trump sie an den Genitalien gepackt und hinter einen Wandteppich gezogen:
„I was just walking to the bathroom. I was grabbed and pulled behind a tapestry, and it was him. And I’m a tall girl and I had 6-inch heels on, and I still remember looking up at him. And he’s strong, and he just kissed me. (…) I was so scared because of who he was ... I don’t even know where it came from. I didn’t have a say in the matter.”[35]
Tage später rief er sie an, um sich mit ihr zu treffen, was sie ablehnte.
- Beatrice Keul
Beatrice Keul war „Schönheitskönigin“ der Schweiz. Trump lud sie zu einer Reise nach New York ein. Sie berichtete, dass Trump sie in seinem „Plaza Hotel“ in New York (768 5th Avenue) 1993 begrapscht haben:
"I was not prepared. I tried to do what I could to get rid of him. He kissed me on the lips and on the neck. He tried to lift my dress. (…) He was grabbing and touching my body everywhere he could.”[36]
Frau Keul glaubt, dass ihre Größe (1,85 m) dazu beigetragen hat, ihn abzuwehren. Keul versuchte, Trump zum Aufhören zu bewegen, indem sie ihn fragte, ob sie reden könnten, und das taten sie die nächsten 30 Minuten. Er bat um ein weiteres Treffen mit Keul, und sie willigte zum Schein ein.
- Ninni Laaksonen
Ninni Laaksonen wurde im Jahr 2006 „Miss Finnland“. Am 26. Juli 2006 trat sie – zusammen mit Donald Trump – in der „Late Show with David Letterman“ auf. Im Vorfeld der Sendung kam es zu einem Zwischenfall, wie Laaksonen im Nachhinein berichtete:
„He really grabbed my butt. I don't think anybody saw it but I flinched and thought: "What is happening?”"[37]
- Jessica Leeds
Jessica Leeds war Anfang der achtziger Jahre Angestellte bei einer Papierfabrik und befand sich auf einem Rückflug aus dem Mittleren Westen nach New York. Eine Flugbegleiterin bot ihr einen freien Platz in der Ersten Klasse neben Trump an. Leeds behauptete, Trump habe etwa 45 Minuten nach dem Start die Armlehne angehoben und begonnen, sie zu berühren, ihre Brüste zu fassen und zu versuchen, ihr unter den Rock zu greifen: „He was like an octopus. (…) His hands were everywhere. It was an assault," berichtete die „New York Times“ am 13. Oktober 2016 über den Fall.[38]
Trump-Sprecher Jason Miller reagierte auf die Vorwürfe und bezeichnete sie als „fiction“. Miller erklärte, die Anschuldigungen seien politisch motiviert. Trump drohte der „NYT“ öffentlich mit einer Klage wegen der Veröffentlichung der Anschuldigung und verlangte einen Widerruf. Die „Times“ lehnte Trumps Widerrufsforderung ab, daraufhin machte Trump seine Drohung, rechtliche Schritte gegen das Unternehmen einzuleiten, nicht wahr, hegt seitdem aber einen unbändigen Groll gegen die Tageszeitung.
- Karen McDougal
Eine weitere Frau, die Schauspielerin Karen McDougal („3 Engel für Charlie“), gab an, von Juni 2006 bis April 2007 eine Affäre mit Trump gehabt zu haben. Sie verlangte im August 2016 ein Schweigegeld („hush money“) von 150.000 Dollar, das über den Medienunternehmer David Jay Pecker, Geschäftsführer von „American Media Inc.“ (AMI), und den Anwalt Michael Cohen kurz vor der Präsidentenwahl am 8. November 2016 an sie ausgezahlt wurde.
Anschließend schickte Pecker eine Rechnung von seiner Briefkastenfirma „Investor Advisory Services“ an Cohens Briefkastenfirma „Resolution Consultants“. Es handelte sich um ein „catch and kill payment“, d. h., sie erhielt Geld dafür, dass sie ihre „Story“ für sich behielt bzw. exklusiv an „AMI“ verkaufte und nicht über andere Medien öffentlich machte. Da diese Zahlung in unmittelbarem Zusammenhang mit der anstehenden Präsidentenwahl stand, war sie illegal.
Im März 2018 reichte Karen McDougal beim Obersten Gerichtshof von Los Angeles eine Klage gegen „AMI“ ein, mit dem Ziel, die Geheimhaltungsvereinbarung für ungültig zu erklären, die sie daran hinderte, über eine angebliche Affäre mit Trump zu sprechen. Im April 2018 wurde die Klage beigelegt und McDougal aus der Vereinbarung entlassen. „AMI“ stimmte außerdem zu, sie im September 2018 auf dem Cover eines anderen „AMI“-Magazins, „Men's Journal“, abzulichten.
Im August 2018 gewährte die Staatsanwaltschaft Pecker Zeugenimmunität als Gegenleistung für seine Aussage, dass Trump von der Schweigegeldzahlung wusste.
Im April 2018 durchsuchten FBI-Agenten das Büro und die Wohnungen von Michael Cohen, unter anderem um nach Beweisen für Trumps Beteiligung an der Zahlung an McDougal zu suchen. Im Juli 2018 wurde ein Band veröffentlicht, das diese Zahlung bestätigte; das Band wurde von Cohen heimlich während eines Gesprächs mit dem damaligen Kandidaten Trump im Jahr 2016 aufgenommen. Im August 2018 erklärte Cohen vor Gericht, seit seinem Amtsantritt sei Trump „die schlimmste Version seiner selbst“ geworden. Am 27. Februar 2019 sagte Cohen unter Eid vor dem Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses aus, dass er und Pecker sich zu „Catch-and-Kill“-Geschichten verschworen hätten, weil sie potenziell gefährlich werden konnten.[39]
- Temple Taggart McDowell
Temple Taggart McDowell war 1997 „Miss Utah“. Als sie 21 Jahre alt war, war sie unter dem Namen „Temple Taggart“ bekannt. Sie suchte mit einer Begleiterin Trump in seinem Büro auf. Dort kam es zu ungewollten Küssen und Umarmungen.
Trump sagte, er kenne sie nicht und bestritt McDowells Behauptungen. Er zögere aus hygienischen Gründen, Fremde auf die Lippen zu küssen.
- Melinda „Mindy“ McGillivray
Melinda „Mindy“ McGillivray beschuldigte Trump, er habe sie im Januar 2003 in Mar-A-Largo sexuell belästigt, indem er ihr an ihren Po fasste:[40]
„All of a sudden I felt a grab, a little nudge. I think it's [my friend Ken Davidoff's] camera bag, that was my first instinct. I turn around and there's Donald. He sort of looked away quickly."[41]
Kurz darauf nahm sie ihren Begleiter zur Seite und berichtete ihm: „Donald just grabbed by ass!“
Erst im Oktober 2016 ging sie damit an die Öffentlichkeit. Trump Pressesprecher, Hope Hicks, erklärte dazu, McGillivrays Anschuldigungen fehlten „any merit or veracity“. Der Bruder von Ken Davidoff, Darryl Davidoff, der ebenfalls an dem Abend in Mar-a-Largo war, befand: „I do not believe it really happened. Nobody saw it happen and she just wanted to be in the limelight.”[42]
- Jennifer Murphy
Jennifer Murphy war eine der Kandidatinnen in der Quizsendung „The Apprentice“. Sie beschuldigte Donald Trump, dieser habe ihr – gegen ihren Willen – 2006 auf den Mund geküsst.
- Lauren Petrella
Lauren Petrella nahm an einer Ausschreibung zur Auswahl von „Kalender-Girls“ teil. In diesem Zusammenhang übernachtete sie im Januar 1993 in Mar-a-Lago. Als sie schlafen gehen wollte, lag Donald Trump nackt in ihrem Bett. Sie schmiss den alten Sack kurzerhand hinaus.
- Cassandra Searles
Cassandra Searles wurde 2013 „Miss Washington”. Daraufhin lud Donald Trump sie in sein Hotelzimmer ein. Er habe ihr ständig an den Po gefasst.[43] Außerdem stellte sie fest, er habe sie „wie Vieh behandelt“. Im Oktober 2026 machte sie den Vorfall im Magazin „Rolling Stone“ öffentlich.
- Natasha Stoynoff
Die kanadische Journalistin Natasha Stoynoff, die u. a. für den „Toronto Star“ arbeitete, berichtete, sie sei im Dezember 2005 anlässlich eines Interviews von Trump angemacht worden:
„We walked into that room alone, and Trump shut the door behind us. I turned around, and within seconds he was pushing me against the wall and forcing his tongue down my throat... I was stunned. And I was grateful when Trump's longtime butler burst into the room a minute later, as I tried to unpin myself."[44]
Anschließend drohte Trump: „We´re going to have an affair. I´m telling you”.
Der Butler, Anthony Senecal, bestritt den Vorfall gesehen zu haben: „I don't burst in. I knock, then I go in, usually after someone says 'come in'. (…) And when I went in, there was nothing strange about where she was standing."
Als der Vorfall durch einen Artikel im Magazin „People“ im Oktober 2016 öffentlich bekannt wurde, versuchte auch Melania Trump ihren Ehemann zu verteidigen, verstrickte sich aber in eine Falschaussage.
- Temple Taggart McDowell
Als “Miss Utah” nahm sie 1997 an den Ausscheidungen zur „Miss America“ teil. Damals küsste Donald Trump sie gegen ihren Willen auf den Mund. Als sie nach New York gereist war, um sich bei einer Modellagentur einzuschreiben, traf sie erneut auf Trump, der sie ein zweites Mal küsste. Daraufhin reiste sie überstürzt ab:
„What he did made me feel so uncomfortable that ended up cutting my trip short, bought my own plane ticket, flew home, and never spoke to him again.”[45]
- Ivana Marie Trump
Während ihres Scheidungsverfahrens erhob Ivana Trump 1990 den Vorwurf, sie sei von ihrem Mann in der Ehe 1989 vergewaltigt worden. Sie berichtete:
„(O)n one occasion during 1989, Mr. Trump and I had marital relations in which he behaved very differently toward me than he had during our marriage. As a woman, I felt violated, as the love and tenderness, which he normally exhibited towards me, was absent. I referred to this as a "rape", but I do not want my words to be interpreted in a literal or criminal sense.“[46]
Später zog Ivana Trump den Vorwurf der Vergewaltigung zurück. Ihre Anschuldigung sei „totally without merit“. Die Ehe wurde am 11. Dezember 1990 durch die Richterin des Obersten Gerichtshofs des Staates, Phyllis Gangel-Jacob, geschieden. Dabei wurde durch die Richterin festgestellt, dass Trump seine Ehefrau „cruel and inhuman“ behandelt hatte.[47]
Im Jahr 1992 verklagte Trump Ivana, weil sie eine Verschwiegenheitsklausel in ihrer Scheidungsvereinbarung nicht eingehalten hatte, indem sie in ihrem Bestseller Fakten über ihn preisgab. Daraufhin erwirkte Trump eine Verschwiegenheitsverfügung. Jahre später erklärte Frau Trump, sie und Donald seien „the best of friends“.
- Katy Tur
Katy Tur sagte aus, sie wurde am 10. November 2015 in New Hampshire von Trump gegen ihren Willen geküsst:
„Before I know what´s happening his hands are on my shoulders and his lips are on my check. My eyes widen. My body freezes. My heart stops.”[48]
- Karena Virginia
Karena Virginia ist Yogalehrerin. Nach dem Tennisturnier „U.S. Open“ im „Flushing-Meadows-Park“ in New York im September 1998 suchte sie eine Mitfahrgelegenheit, um nach Hause zu kommen. Da sei Trump, den sie vorher nicht kannte, mit einer kleinen Gruppe anderer Männer aufgetaucht und habe sie angesprochen. Er packte sie an ihrem rechten Arm und berührte ihre Brust:
„I was waiting for a car to arrive to take me home, (…) I was surprised when I overheard him talking to the other men about me. He said: ‘Hey, look at this one, we haven’t seen her before. Look at those legs,’ as though I were an object rather than a person.
He then walked up to me and reached out his right arm and grabbed my right arm. (…) Then his hand touched the right side of my breast. I was in shock. I flinched. ‘Don’t you know who I am? Don’t you know who I am?’ – that’s what he said to me. I felt intimidated and I felt powerless. When my car pulled up and I got in, after I closed the door, my shock turned to shame.”[49]
- Stacey Williams
Stacey Williams war ein amerikanisches „Fashion model“ und Schauspielerin. Im Jahr 1993 war sie mehrere Monate mit Epstein liiert. Damals soll Trump sie – in der Gegenwart von Epstein – im „Trump Tower“ in New York begrapscht haben. Dies machte sie erst am 23. Oktober 2024 publik:
„I felt shame and disgust and as we went our separate ways, I felt this sensation of revisiting it, while the hands were all over me. And I had this horrible pit in my stomach that it was somehow orchestrated. I felt like a piece of meat.“[50]
- Summer Zervos
Summer Zervos war eine Kandidatin in der fünften Staffel der Quizsendung „The Apprentice“, die 2006 aufgezeichnet und im folgenden Jahr ausgestrahlt wurde. Nach der Sendung suchte sie Trump in seinem Hotelzimmer im bekannten „Beverly Hills Hotel“ am Sunset Boulevard auf, um ihm nach einem Job zu fragen, dabei wurde Trump sexuell zudringlich. Zervos sagte, Trump habe sie mit offenem Mund geküsst, ihre Brüste begrapscht und ihr seine Genitalien entgegengestreckt. Sein Verhalten sei aggressiv gewesen.
Frau Zervos wandte sich an die Anwältin Gloria Allred und erstattete Anzeige gegen Trump. Am 17. Januar 2017 reichte sie zusätzlich eine Verleumdungsklage ein, da er behauptet hatte, sie habe bezüglich der Vorwürfe gelogen. Am 21. März 2018 entschied ein Richter des Obersten Gerichtshofs von New York, eine Verleumdungsklage gegen den Präsidenten zuzulassen. Am 4. Juni 2018 landete das Verfahren bei Jennifer G. Schecter, Richterin des „New York State Supreme Court“ in Manhattan. Im Januar 2020 setzte ein New Yorker Berufungsgericht die Verleumdungsklage aus.
Nach Trumps Niederlage bei den US-Präsidentschaftswahlen 2020 reichte Zervos Im Februar 2021 die Klage erneut ein und argumentierte, dass Trump das rechtliche Argument, die Immunität des Präsidenten schütze ihn vor Klagen, nicht mehr vorbringen könne, da er nicht mehr Präsident sei. Am 30. März 2021 entschied das Berufungsgericht des Staates New York zu ihren Gunsten. Trump wurde angewiesen, bis zum 23. Dezember 2021 eine eidesstattliche Erklärung abzugeben. Am 12. November zog sich Zervos aus dem Verfahren zurück. Ihre Anwälte sagten, Trump habe sie für den Rückzug nicht bezahlt und sie habe sich „das Recht gesichert, frei über ihre Erfahrungen zu sprechen“.[51]
- Sonstige
Hinzu kommen auch die vermuteten Sexpartys mit Prostituierten der russischen Geheimdienste KGB bzw. FSB in Moskau, durch die sich Trump dem andauernden Verdacht aussetzte, ein russischer Einflussagent zu sein.
(…)
- Tatkomplex Epstein-Affäre
Außerdem unterhielt Trump über fünfzehn Jahre enge Kontakte zu dem New Yorker Investmentbanker, Kinderschänder und „Frauenhändler“ Jeffrey Edward Epstein und Ghislaine Noelle Marion Maxwell, die seit Anfang der neunziger Jahre dessen Lebensgefährtin war. Sie ist eine Tochter des britischen Medienmoguls und KGB-Kontaktmanns Ian Robert Maxwell, der ú. a. mit dem israelischen Geheimdienst „haMosad leModi'in waLeTafkidim Mejuchadim“ (Mossad) in Verbindung stand. So haben in den verschiedenen Anwesen Epsteins in New Albany, New York, Palm Beach, Santa Fe, Zorro Ranch und Little Saint James (Virgin Islands) jahrelang gewalttätige Orgien stattgefunden.
Zu den weiteren Bekannten des weitläufigen Epstein gehörten zahlreiche Prominente des Establishments und der Party-Szene: Woody Allen, Bill Clinton (taucht in den Gerichtsakten unter dem Pseudonym „John Doe 36“ auf), David Copperfield, Bill Gates, Stephen Hawking, Michael Jackson, Elon Musk, Donald Trump, Harvey Weinstein, der britische Prinz Andrew von Windsor, der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman bin Abdulaziz Al Saud („MBS“), etc.. Nicht alle waren am sexuellen Missbrauch der minderjährigen Mädchen beteiligt.
Erst am 5. Juli 2019 wurde Epstein in New York festgenommen. In der gemeinsamen Presseerklärung der Ermittlungsbehörden hieß es:
„Geoffrey S. Berman, the United States Attorney for the Southern District of New York, William F. Sweeney Jr., the Assistant Director in Charge of the New York Field Office of the Federal Bureau of Investigation (“FBI”), and James P. O’Neill, Commissioner of the New York City Police Department (“NYPD”), announced that „JEFFREY EPSTEIN was arrested Saturday and charged with sex trafficking of minors and conspiracy to commit sex trafficking of minors. The indictment unsealed today alleges that, between 2002 through 2005, EPSTEIN sexually exploited and abused dozens of underage girls by enticing them to engage in sex acts with him in exchange for money. Epstein allegedly worked with several employees and associates to ensure that he had a steady supply of minor victims to abuse, and paid several of those victims themselves to recruit other underage girls to engage in similar sex acts for money. He committed these offenses in locations including New York, New York, and Palm Beach, Florida. EPSTEIN is expected to be presented in Manhattan federal court this afternoon before U.S. Magistrate Judge Henry B. Pitman. The case is assigned to U.S. District Judge Richard M. Berman.
U.S. Attorney Geoffrey S. Berman said: “As alleged, Jeffrey Epstein abused underage girls for years, operating a scheme in which girls he victimized would recruit others for Epstein to exploit and abuse. Epstein exploited girls who were vulnerable to abuse, enticed them with cash payments, and escalated his conduct to include sex acts, often occurring at his residence on the Upper East Side of Manhattan. While the charged conduct is from a number of years ago, the victims – then children and now young women – are no less entitled to their day in court. (…)
According to the Indictment unsealed today in Manhattan federal court:
From at least 2002 through at least 2005, JEFFREY EPSTEIN enticed and recruited, and caused to be enticed and recruited, dozens of minor girls to visit his mansion in New York, New York (the “New York Residence”), and his estate in Palm Beach, Florida (the “Palm Beach Residence”), to engage in sex acts with him, after which he would give the victims hundreds of dollars in cash. In order to maintain and increase his supply of victims, EPSTEIN also paid certain victims to recruit additional underage girls whom he could similarly abuse. In this way, EPSTEIN created a vast network of underage victims for him to sexually exploit, often on a daily basis, in locations including New York and Palm Beach.
EPSTEIN’s victims were as young as 14 at the time he abused them, and were, for various reasons, often particularly vulnerable to exploitation. Moreover, EPSTEIN knew that many of his victims were under 18, including because, in some instances, victims expressly told him they were underage.“[52]
Trump und Epstein verband eine jahrelange Freundschaft. Diese begann spätestens 1988 und dauerte bis 2004. Bei allen möglichen „gesellschaftlichen Ereignissen“ und privaten Partys trafen die beiden „Kumpels“ aufeinander, wie zahllose Fotos belegen. Immerhin bezeichnete Epstein Trump als seinen „besten Freund“ und Trump nannte Epstein 2002 einen „großartigen Mann“: „I’ve known Jeff for fifteen years. Terrific guy. (…) He’s a lot of fun to be with. It is even said that he likes beautiful women as much as I do, and many of them are on the younger side. No doubt about it — Jeffrey enjoys his social life,“ tönte Trump im Oktober 2002 gegenüber dem Magazin „New Yorker“.[53] Die Freundschaft platzte angeblich, als beide um den Kauf derselben Immobilie in Palm Beach konkurrierten. Nach einer neueren Version, hatte Epstein wiederholt versucht die Bediensteten aus dem „Wellnessbereich“ in Trumps Strandclub Mar-a-Largo als „Masseurinnen“ abzuwerben, daraufhin will Trump ihn rausgeworfen haben: „Als ich davon hörte, sagte ich zu ihm: ´Hör zu, wir wollen nicht, dass du unsere Leute nimmst´, betonte der Präsident. ´Nicht lange danach hat er es wieder getan. Und ich sagte: ´Raus hier´. (…) Er hat sie gestohlen.“ [54]
Kurz darauf wurde Epstein wegen seiner Sexeskapaden festgenommen und ein Jahr später verurteilt. Er hatte Trump in Verdacht, ihn bei der Polizei belastet zu haben.[55]
In den Dokumenten Epsteins und der U.S. Staatsanwaltschaft taucht Trump-Name tausendfach auf.[56] Zwar bedeutet die bloße Nennung des Namens noch keine juristische Verfehlung, aber die hohe Zahl der Einträge spricht für eine viel zu tiefe Verstrickung in diese Sexsklaven-Affäre der amerikanischen Schickeria.
So hatte er bis dahin die „Partys“ bei Epstein genossen:
„And at one point in their lives, Robert Maxwell, Trump, and Epstein all had ties to foreign intelligence agencies and to arms dealers like Khashoggi. (…)
And of course, there was Donald Trump, who had no fewer than sixteen phone numbers beside his name in Epstein’s black book. Within the context of their highly transactional relationships, Trump’s friendship with Epstein struck onlookers as a significant mutually beneficial connection. In the nineties, Trump needed friends. He had just gone belly-up in Atlantic City. With personal liabilities exceeding $800 million, he had just been forced to sell off his three Atlantic City casinos and the Plaza Hotel, along with his yacht, the Trump Princess. (…)
Trump fit right in. Jeffrey and Ghislaine invited him everywhere — and Trump reciprocated. At one highly selective party in 1992 at Trump’s Mar-a-Lago resort in Palm Beach, the New York Times reported, no fewer than twenty-eight attractive young women were flown in to participate in a calendar-girl competition as entertainment. The organizer, George Houraney, who ran American Dream Enterprise, a small Florida company that staged a calendar girl contest and other events, was appalled to learn that there were only two male guests — Trump and Epstein. (...)
There was the Epstein acquaintance who told me Epstein had shown him photos of Donald Trump with young girls. And in 2019, according to Bloomberg News, after the FBI raided Epstein’s Upper East Side mansion, prosecutors said that FBI agents had assembled a „vast trove of lewd photographs of young-looking women or girls” as well as compact discs labeled „Misc nudes 1” and „Girl pics nude.” So there was no doubt that this was kompromat on a grand scale.“[57]
Trump soll bei Epstein-Partys/Orgien wiederholt ausfallend geworden sein. Mehrere Fälle wurden schon oben erwähnt:
- Bei der Party, die 1992 von George Houraney für Epstein und Trump organisiert worden war, soll Trump übergriffig geworden sein, wie der „Spiegel“ berichtete:
„Houraneys damalige Freundin und Geschäftspartnerin Jill Harth warf Trump später vor, sie während dieser Party sexuell belästigt zu haben. Harth zufolge habe ihr außerdem eine der Teilnehmerinnen erzählt, dass Trump ungebeten zu ihr ins Bett gestiegen sei. Trump bestritt die Anschuldigungen. Harth ließ eine entsprechende Klage 1997 fallen.“[58]
- Im Verlauf des Jahres 2016 beschuldigte eine Frau, sie sei 1994 im Alter von dreizehn Jahren durch Donald Trump im Haus von Jeffrey Epstein in New York vergewaltigt und mit dem Tode bedroht worden. Sie erstattete 2016 Anzeige gegen Trump, zog diese aber wieder zurück. In den Akten des Gerichtsverfahrens in Florida wird die Frau mit dem Pseudonym „Katie Johnson“ angegeben, in dem New Yorker Verfahren taucht sie in den Akten unter dem Pseudonym „Jane Doe“ auf.
- Die Künstlerin Maria K. Farmer berichtete 1996 gegenüber dem FBI, Epstein habe sie 1995 spät am Abend in sein New Yorker Büro gerufen. Trump sei damals aufgetaucht und habe sie gemustert. Als kurz darauf auch Epstein dazukam, soll dieser zu Trump gesagt haben: „Nein, nein. Sie ist nicht für dich da.“[59]
- Der Journalist Michael Wolff grub bei seinen Recherchen mehrere kompromittierende Fotos aus. Dazu berichtete der „Tagesspiegel“:
„Auf zwei der Fotos, die vor 2004 am Pool von Epsteins Haus in Palm Beach aufgenommen worden seien, hätten „Mädchen auf Trumps Schoß“ gesessen – „oben ohne“. Auf einem weiteren Foto „hat Trump einen Fleck auf der Vorderseite seiner Hose, und drei, vier, fünf Mädchen (…) zeigen auf ihn und lachen ihn aus“, sagte Wolff.“[60]
Im Mai 2025 teilte die Justizministerin Pamela Bondi dem Präsidenten mit, dass sein Name in den Akten des Justizministeriums zur Causa Epstein „multiple times“ genannt werde.[61] Mark Epstein, der Bruder des verstorbenen Sexgangsters, berichtete, dieser habe Material besessen, dass Trump belasten würde. Dazu hieß es im „Guardian“:
„Mark Epstein, the brother of the disgraced financier, told the Guardian in an interview that if he had the opportunity he would ask Maxwell “what she and Jeffrey might have known what the dirt was on Donald Trump”. “Because Jeffrey said, he said he had dirt on Trump,” Mark Epstein said. “I don’t know what it was, but years ago he said he had dirt on Trump.”“[62]
Sky Roberts, der Vater der missbrauchten Virginia Louise Roberts Giuffre, die am 25. April 2025 durch Selbstmord aus dem Leben schied, erklärte zur persönlichen Verwicklung von Trump: „Es lässt einen definitiv die Frage stellen, wie viel er zu dieser Zeit wusste, oder? (…) Es ist Zeit, dass diese Monster entlarvt werden.“[63]
Jeffrey Edward Epstein verstarb am 10. August 2019 in U-Haft im „Metropolitan Correctional Center“ in New York. Naive Leute glauben, er habe Selbstmord begangen.[64]
- Justizversagen
Ungezählt ist die Vielzahl an verbalen Entgleisungen gegenüber demokratischen Politikerinnen, Journalistinnen, Schauspielerinnen und Popstars. So bezeichnete er sie schonmal als „Schlampen“, „Hündinnen“, „fette Schweine“ oder „widerliche Tiere“.[65]
Andere Frauen, wie z. B. Selina Scott, wurden von dem geilen Trump jahrelang gestalkt. Hinzu kommen all die Fälle körperlicher Anmache, die öffentlich nie bekannt wurden. So ist in mehreren Fällen der Name des Opfers unbekannt geblieben, weil es von dem Übergriff nur den Videomitschnitt einer Überwachungskamera gibt. Gerüchte besagen, dass die jüngste „Gespielinnen“ Trumps erst 13 oder 14 Jahre alt war.[66] Besonders die Frauen, die – wie Trump es beschreibt – „hot“ seien, haben es ihm angetan. Hingegen beschrieben die Frauen den amtierenden U.S. Präsidenten mal als „monster“, mal als „extrem vulgären Mann“, mal als „gruseligen Grapscher“ (engl.: „creepy groper“), mal als „reichen, aufgeblasenen Esel“ (engl.: „rich, pompous ass“).
Offensichtlich haben die U.S. Sicherheitsbehörden über dreißig, vierzig Jahre „weggeschaut“. So hat man dem Department of Justice (DoJ) und dem Federal Bureau of Investigations (FBI) im Zusammenhang mit der Epstein-Affäre schwere „Versäumnisse“ angelastet. Schließlich wurde diese korrupte Strafverfolgungsbehörde im Epstein-Komplex selbst angeklagt: Bereits 1996 hatte Maria K. Farmer Jeffrey Epstein und seine Lebensgefährtin Ghislaine Noelle Maxwell angezeigt, diese hätten sie und ihre Schwester Annie Farmer auf dessen „Zorro-Ranch“ in New Mexico sexuell missbraucht.[67] Sie habe damals das FBI dazu aufgefordert, auch Epsteins Umfeld breiter zu untersuchen – unter anderem nannte sie den damaligen Immobilienunternehmer Donald Trump. Als das FBI der Sache nicht nachging, haben sich Maria und Annie Farmer 2002 an die Journalistin Victoria Penelope Jane Ward der Zeitschrift „Vanity Fair“ gewandt, dessen Herausgeber Edward Graydon Carter habe aber eine Publikation der Sex-Geschichte über Epstein abgelehnt. Da sie von Epstein und Maxwell bedroht wurde, musste Farmer untertauchen und einen neuen Namen annehmen. 24 Jahre lang verkaufte sie im Stillen Antiquitäten und restaurierte Häuser im amerikanischen Südosten, um unter dem Radar zu bleiben. Sie konnte sich schließlich erst 2019 nach der Enttarnung von Epstein an die Öffentlichkeit wenden.[68]
Anfang 2024 verklagten zwölf Frauen, das FBI vor einem Gericht in New York. Sie warfen dem Nachrichtendienst Versagen und Vertuschung vor: Es soll schon früh Hinweise auf Sexualstraftaten des Multimillionärs Jeffrey Epsteins gegeben haben, denen die Bundespolizei aber nicht ausreichend nachgegangen sei. So habe die Polizei von Palm Beach das FBI 2005 darüber informiert, dass eine 14-Jährige für Sex in Epsteins Anwesen gebracht worden sei. Das FBI habe aber erst ein Jahr später Ermittlungen eingeleitet, In der Klageschrift heißt es: „Mehr als zwei Jahrzehnte lang hat das Federal Bureau of Investigation Jeffrey Epstein Sexhandel und sexuellen Missbrauch von zahlreichen Kindern und jungen Frauen ermöglicht, indem es nicht den Job gemacht hat, den das amerikanische Volk von ihm erwartet.“[69]
Trotz der Freigabe tausender Dokumente ist die nachrichtendienstliche Dimension der Epstein noch nicht einmal im Ansatz greifbar. Das beabsichtigte Versagen der amerikanischen Justiz hat bis weit in die MAGA-Anhängerschaft Trumps Empörung ausgelöst. Bereits im Herbst 2017 forderten siebzig Prozent der Amerikaner, der U.S.-Kongress solle die Ermittlungen an sich ziehen.[70] So kam es am 19. November 2025 schließlich zur Verabschiedung des „Epstein Files Transparency Act“.[71] Dieser wurde aber bis heute nicht (vollständig) vom kriminellen U.S. Justizministerium und seinem FBI umgesetzt, vielmehr wurden Beweismittel, die Trump belasteten, geschwärzt oder gar gelöscht.[72]
- Mordversuch als Lynchjustiz
Am 26. April 2026 kam es im Hotel „Hilton“ in Washington D. C. (1919 Connecticut Avenue Northwest) beim jährlichen „White House Correspondents´ Dinner“ (WHCD) zu einem Attentatsversuch auf den Präsidenten. Unter den 2.600 Gästen war quasi auch das gesamte Kriegskabinett versammelt: Vizepräsident James David Vance, Verteidigungsminister Peter Brian Hegseth und Außenminister Marco Antonio Rubio.
Der Attentäter Cole Tomas Allen, ein Ingenieur und Lehrer aus Torrance (Kalifornien), war bewaffnet mit einer Pistole/Revolver und einen Schrotgewehr, als ginge es auf die Entenjagd. Hätte der Attentäter ein, zwei Handgranaten mitgeführt, wäre der Abend anders ausgegangen. Gemäß justizieller Phantasie droht dem Attentäter nun eine Freiheitsstrafe von „zweimal lebenslänglich“, da wird er Schwierigkeiten bekommen, diese voll abzusitzen.
Der Attentäter versuchte, seine Tat in einem „Manifest“ zu begründen und rechtfertigen.[73] Darin erklärte er:
„And I am no longer willing to permit a pedophile, rapist, and traitor to coat my hands with his crimes. (….)
I would still go through most everyone here to get to the targets if it were absolutely necessary (on the basis that most people *chose* to attend a speech by a pedophile, rapist, and traitor, and are thus complicit) but I really hope it doesn’t come to that. (…)
I’m not a schoolkid blown up or a child starved or a teenage girl abused by the many criminals in this administration. …)
Do you think that when I see someone raped or murdered or abused, I should walk on by because it would be “inconvenient” for people who aren’t the victim?
This was the best timing and chance of success I could come up with.“
Daraufhin erklärte Donald Trump kurz nach dem Anschlag in einem Interview mit dem TV-Sender „CBS“: „Ich bin kein Vergewaltiger. Ich habe niemanden vergewaltigt. Ich bin kein Pädophiler. (…) Alles Dinge, die nichts mit mir zu tun haben. Ich wurde vollständig entlastet.“ Woraufhin die „CBS“-Moderatorin Norah O´ Donnell süffisant bemerkte: „Ach, Sie glauben, er hat Sie gemeint?“ Daraufhin fuhr Trump die Journalistin an: „Sie sind eine Schande.“[74]
Es war bereits der vierte versuchte Mordanschlag auf Donald Trump. Wie schon beim Attentatsversuch in Butler (Pennsylvania) am 13. Juli 2024 durch Thomas Matthew Crooks war auch diesmal die dilettantische „Performance“ der Agenten des U.S. Secret Service auffallend, so dass sich diesmal sogar der Attentäter darüber „beschwerte“. Insgesamt gaben die Agenten sechs Schüsse ab, ohne den Attentäter zu treffen, allerdings verletzten sie einen Kollegen durch einen Schuss in die Brust, den dieser nur durch seine Schutzweste überlebte. Das Versagen des Secret Service wird noch dadurch erschwert, dass sich die USA zur Zeit im Krieg befinden und mit Anschlägen iranischer Agenten jederzeit und überall zu rechnen ist. Vielleicht sollten die Bodyguards weniger oft einen Puff aufsuchen und mehr auf der Schießbahn trainieren.
Zudem wird die Arbeit und das Leben der Bodyguards durch das idiotische Verhalten ihrer Schutzperson, den U.S. Präsidenten, erschwert, der anscheinend jeden Mordanschlag wahrnimmt wie eine „Show“, die zu seiner Unterhaltung inszeniert wird. So saß Trump auf einer Bühne, wie auf einem Präsentierteller. Er ließ sich vor, während und nach der Schießerei Zaubertricks vorführen. So dauerte es mindestens dreißig Sekunden und bedurfte eines halben Dutzend Sicherheitsbeamter, um den alten Depp in Deckung zu bringen. „Ich wollte sehen, was passiert, und ich habe es ihnen nicht einfach gemacht, ich wollte alles sehen,“ entschuldigte sich der senile Präsident nach dem Attentat.[75]
Während der U.S. Präsident die Demokratische Partei für den Anschlag verantwortlich machte und hetzte, konstatiert die Vorsitzende des Verteidigungsausschuss des Europaparlamentes, Marie-Agnes Strack-Zimmerman (FDP), eine Mitschuld der Republikaner. Sie erklärte zu diesem Fall von versuchter Lynchjustiz:
„Zur Wahrheit gehört aber auch: Trumps brutale Aussagen Gruppen und Einzelpersonen gegenüber sind inzwischen so unterirdisch, dass man sich nicht mehr zu wundern braucht, dass diesen verbalen Exzessen schreckliche Taten folgen.“[76]
Kritiker vermuten, dass Trump den Attentatsversuch politisch ausschlachten könnte, um – nach den Protesten in den letzten Monaten - die innerstaatliche Repression in den USA voranzutreiben. Angesichts der politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse und dem fragwürdigen Agieren der amerikanischen Justiz stellt sich einmal mehr die Frage: „Quo vadis USA?“
Quellen:
[1] Wolff, Michael: Alles oder Nichts – Donald Trumps Rückkehr an die Macht, München, 2025, S. 347
[2] Haberman, Maggie: Täuschung - Der Aufstieg Donald Trumps und der Untergang Amerikas, München, 2022, S. 159
[3] Zit. n.: Clapper, James R.: Facts and Fears – Hard Truths from a Life in Intelligence, New York, USA, 2018, S. 352
[4] https://en.wikipedia.org/wiki/Donald_Trump_sexual_misconduct_allegations
[5] https://en.wikipedia.org/wiki/Donald_Trump_sexual_misconduct_allegations
[6] https://en.wikipedia.org/wiki/Donald_Trump_sexual_misconduct_allegations
[7] https://www.nytimes.com/2016/05/15/us/politics/donald-trump-women.html
[8] https://people.com/celebrity/donald-trumps-ex-rowanne-brewer-lane-disputes-
new-york-times-article/
[9] https://www.washingtonpost.com/politics/woman-says-trump-reached-under-her-
skirt-and-groped-her-in-early-1990s/2016/10/14/67e8ff5e-917d-11e6-a6a3-
d50061aa9fae_story.html
[10] https://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-weitere-frauen-sprechen-
von-sexueller-belaestigung-a-1116752.html
[11] https://www.huffpost.com/entry/donald-trump-models-skirts-underwear_n_
57ffd172e4b0162c043ac07f
[12] https://www.huffpost.com/entry/donald-trump-models-skirts-underwear_n_
57ffd172e4b0162c043ac07f
[13] https://www.amazon.de/-/en/All-Presidents-Women-Donald-Predator/dp/1409196879?
asin=0316492663&revisionId=&format=4&depth=1#detailBullets_feature_div
[14] Wolff, Michael: Alles oder Nichts – Donald Trumps Rückkehr an die Macht, München, 2025, S. 153
[16] https://www.n-tv.de/politik/Trump-kassiert-Pleite-in-Multimillionen-Prozess-article
26019146.html
[17] https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/schlammschlacht-mit-porno-
lady-trump-nennt-stormy-daniels-pferdegesicht-57876134.bild.html
[18] https://www.n-tv.de/panorama/Pornostar-beschreibt-Trumps-bestes-Stueck-article
20629720.html
[19] Wolff, Michael: Alles oder Nichts – Donald Trumps Rückkehr an die Macht, München, 2025, S. 180
[20] https://www.zeit.de/politik/2016-10/donald-trump-usa-sexuelle-belaestigung
[21] https://www.spiegel.de/panorama/donald-trump-diese-frauen-werfen-dem-prae
sidenten-sexuelle-belaestigung-vor-a-00000000-0003-0001-0000-000001927633
[22] https://ballotpedia.org/Rachel_Crooks
[23] https://www.faz.net/aktuell/politik/usa-unter-trump/trump-weisst-vorwurf-eines-
sexuellen-uebergriffs-an-rachel-crooks-zurueck-15459842.html
[24] https://de.wikipedia.org/wiki/John_Doe
[26] https://www.politico.com/story/2016/11/donald-trump-rape-accuser-lawsuits-230647
[27] https://www.politico.com/story/2016/11/donald-trump-rape-accuser-lawsuits-230647
[28] https://www.amazon.de/-/en/All-Presidents-Women-Donald-Predator/dp/1409196879?asin=0316492663&revisionId=&format=4&depth=
1#detailBullets_feature_div
[29] https://eu.usatoday.com/story/news/politics/2020/09/18/amy-dorris-trump-accusers-
friend-says-politics-not-behind-accusation/3491823001/
[30] https://en.wikipedia.org/wiki/Donald_Trump_sexual_misconduct_allegations
[31] https://www.theguardian.com/us-news/2016/oct/15/donald-trump-sexual-mis
conduct-allegations-cathy-heller
[32] https://en.wikipedia.org/wiki/Donald_Trump_sexual_misconduct_allegations
[33] https://www.politico.com/story/2019/02/25/trump-campaign-staffer-assault-1183606
[34] https://topclassactions.com/civil-rights/former-trump-staffer-drops-unwanted-
kiss-class-action/
[35] https://www.mic.com/impact/karen-johnson-accuses-trump-of-sexual-assault-
in-forthcoming-book-alongside-42-other-new-accusations-19204492
[36] https://newrepublic.com/post/187761/pageant-queen-beatrice-keul-trump-sexual-assault
[37] https://en.wikipedia.org/wiki/Donald_Trump_sexual_misconduct_allegations
[38] https://www.nytimes.com/2016/10/13/us/politics/donald-trump-women.html
[39] https://en.wikipedia.org/wiki/David_Pecker
[40] https://www.zeit.de/politik/2016-10/donald-trump-usa-sexuelle-belaestigung
[41] https://en.wikipedia.org/wiki/Donald_Trump_sexual_misconduct_allegations
[42] https://en.wikipedia.org/wiki/Donald_Trump_sexual_misconduct_allegations
[43] https://en.wikipedia.org/wiki/Donald_Trump_sexual_misconduct_allegations
[44] https://en.wikipedia.org/wiki/Donald_Trump_sexual_misconduct_allegations
[45] https://www.amazon.de/-/en/All-Presidents-Women-Donald-Predator/dp/1409
196879?asin=0316492663&revisionId=&format=4&depth=1#detailBullets_feature_div
[46] https://www.npr.org/2016/10/13/497799354/a-list-of-donald-trumps-accusers-
of-inappropriate-sexual-conduct
[47] https://people.com/archive/ivana-trump-gets-her-day-in-court-but-for-the-donald-
april-could-be-the-cruelest-month-vol-34-no-25/
[48] https://www.amazon.de/-/en/All-Presidents-Women-Donald-Predator/dp/1409196879?asin=0316492663&revisionId=&format=4&depth=1#detail
Bullets_feature_div
[49] https://www.theguardian.com/us-news/2016/oct/20/donald-trump-sexual-misconduct-
tenth-woman-accuser
[50] https://www.theguardian.com/us-news/2024/oct/23/donald-trump-accuser-stacey-
williams-jeffrey-epstein
[51] https://en.wikipedia.org/wiki/Donald_Trump_sexual_misconduct_allegations
[52] https://www.justice.gov/usao-sdny/pr/jeffrey-epstein-charged-manhattan-federal-
court-sex-trafficking-minors
[53] https://nymag.com/nymetro/news/people/n_7912/#print
[54] https://www.spiegel.de/panorama/justiz/fall-jeffrey-epstein-ghislaine-maxwell-
fordert-immunitaet-als-bedingung-fuer-aussage-vor-dem-us-kongress-a-53888
abd-80df-497f-9190-f11153bbd525
[55] Pitzke, Marc: „Trump und Epstein waren dieselbe Person“, Interview mit Michael Wolff, Spiegel, Hamburg, 25. Juli 2025, S. 82
[56] https://www.focus.de/panorama/welt/brisante-fbi-liste-in-epstein-files-trumps-name-
taucht-mehr-als-1000-mal-auf_ed8d8c7e-7bc3-49df-a035-b6855142a367.html
[57] Unger, Craig: American Kompromat – How the KGB Cultivated Donald Trump, and Related Tales of Sex, Greed, Power, and Treachery, London, United Kingdom, 2021, S. 184ff
[58] https://www.spiegel.de/ausland/wie-donald-trump-und-jeffrey-epstein-freunde-wurden-
und-sich-dann-ueberwarfen-a-e3ddad0d-f20d-4b87-bd8e-ee99cef55d38
[59] https://www.derstandard.de/story/3000000280425/epstein-opfer-farmer-warnte-fbi-
angeblich-schon-in-den-1990ern-vor-trump
[60] https://www.tagesspiegel.de/internationales/wie-nah-standen-sie-sich-wirklich-
neue-aufnahmen-zeigen-epstein-auf-trumps-zweiter-hochzeit-14070017.html
[61] https://www.wsj.com/politics/justice-department-told-trump-name-in-epstein-files-727a8038
[62] https://www.theguardian.com/us-news/2025/jul/24/ghislaine-maxwell-jeffrey-epstein-doj
[63] https://www.fr.de/politik/epstein-fall-opfer-familie-attackiert-trump-und-fordert-
aufklaerung-zr-93862952.html
[64] https://de.wikipedia.org/wiki/Jeffrey_Epstein
[65] https://de.wikipedia.org/wiki/Donald_Trump
[66] https://en.wikipedia.org/wiki/Donald_Trump_sexual_misconduct_allegations
[67] https://de.wikipedia.org/wiki/Maria_Farmer
[68] https://de.wikipedia.org/wiki/Maria_Farmer
[69] https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/epstein-fbi-100.html
[70] https://de.wikipedia.org/wiki/Donald_Trump
[71] https://www.congress.gov/bill/119th-congress/house-bill/4405
[72] https://taz.de/Epstein-Skandal-in-den-USA/!6158481/
[73] https://nypost.com/2026/04/26/us-news/read-whcd-gunman-cole-allens-full-
anti-trump-manifesto/
[74] https://www.n-tv.de/politik/Trump-faehrt-aus-der-Haut-Ich-bin-kein-Vergewaltiger-
id30758409.html
[75] https://www.spiegel.de/ausland/donald-trump-bremste-sicherheitskraefte-nach-schues
sen-aus-ich-wollte-sehen-was-passiert-a-c237f229-c8a7-4417-91e4-1c6703b0a478
[76] https://rp-online.de/politik/deutschland/schuesse-in-washington-strack-zimmer
mann-gibt-us-praesident-trump-mitschuld_aid-147400545