Militärforschung
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"Chinesische (End-)Lösung" für chinesisches HongKong?

 

12. August 2019

 

Seit dem 30. März kommt es in Hongkong zu heftigen Protestaktionen gegen die pro-chinesische Stadtregierung. Der Protest entzündete sich an deren Vorhaben, Straftäter per Gesetz an die Volksrepublik China auszuliefern. Die Demonstranten sahen darin einen weiteren Versuch „ihrer“ Stadtregierung, die noch vorhandene politische Unabhängigkeit HongKongs auszuhöhlen. An den seit mehr als vier Monaten andauernden Protesten beteiligten sich zeitweise über eine Millionen Bürger – Studenten, Hausfrauen, Arbeiter und Rentner. Zeitweise wurde das Gebäude des Stadtparlaments besetzt, die Polizeizentrale belagert. Mittlerweile fordern die Demonstranten den Rücktritt der lokalen Regierungschefin Carrie Lam. Die Zentralregierung in Běijīng droht mit einem Militäreinsatz ihrer so genannten „Volksbefreiungsarmee“ und schürte damit böse Erinnerungen an das Massaker auf dem Tiananmen Platz am 4. Juni 1989.


(20 Seiten á 2.500 Zeichen)

 

Link: www.milfors.de/-g-Chinesische-L.oe.sung-g--f.ue.r-HongKong-f-.htm

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Bundeswehr sucht neuen Atomwaffenträger

 

14. April 2019

 

Während die USA und Russland ihr einziges Rüstungskontrollabkommen zur Begrenzung der atomaren Rüstung in Europa aufgekündigt haben, sucht die Bundeswehr nach einem neuen Atomwaffenträger, denn das Mehrzweckkampfflugzeug Tornado soll früher oder später ausgemustert werden. Im Februar 2019 traf das BMVg eine Vorentscheidung: entweder eine neue Version des europäischen Eurofighter oder der amerikanischen F/A-18 Super Hornet. Der zukünftige Kampfjet wird mit den neuen Wasserstoffbomben B61-12 ausgerüstet, die in Büchel (Eifel) eingelagert werden. Für die beteiligten Flugzeughersteller geht es ums „big business“, für Europa geht es nach der Kündigung des INF-Abkommens um die Frage, ob ein neues atomares Wettrüsten droht.

 

(ca. 37 Seiten á 2.500 Zeichen)

 

Link: www.heise.de/tp/features/Bundeswehr-sucht-neuen-Atombombentraeger-4398894.html

 

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Inselstreit süß-sauer –

Der Wettkampf zwischen USA und VRC um die „chinesischen“ Inseln und den Rest der Welt

 

2. Februar 2019

 

Der Erste und der Zweite Weltkrieg begangen in Europa und viele Europäer glauben, es sei das Privileg Europas, auch den Dritten Weltkrieg hier zu beginnen. Aber was passiert, wenn der Dritte Weltkrieg im fernöstlichen Asien begänne. Wahrscheinlich wären die europäischen Politiker über die dramatische Lageentwicklung eher schlecht informiert, ihre Einflussmöglichkeiten tendierten ohnehin gegen Null. Die Große Entfernung zwischen Berlin und Běijīng (7.360 km) böte nur einen zeitlich befristeten Schutz, schließlich würde ein Weltkrieg früher oder später auch Europa erfassen. Der deutsche Zivilist verstände mal wieder gar nichts, schließlich ist für den Otto-Normal-Verbraucher China immer noch ein „terra incognita“. Kaum jemand spricht chinesisch, kaum jemand kennt die chinesische Geschichte oder Politik. Vom chinesischen Militär hat man nur 2.200 Jahre alte Erkenntnisse über den Bau der Großen Mauer und die Terrakotta-Armee. Aber wie warnte schon Napoleon: „Wenn China erwacht, wird die Welt erzittern.“ Die andauernden Konflikte um die die Spratly-, Paracel- oder Pratas-Inseln im Südchinesischen Meer oder um Taiwan und die Senkaku-Inselgruppe im Ostchinesischen Meer führen immer wieder zu militärischen Zwischenfällen. Hinzu kommt, dass der Inselstreit vor dem Hintergrund des Ringens zwischen den USA und der VRC um die ökonomische, politische und militärische Weltherrschaft ausgetragen wird. Die Gemengelage verspricht eine andauernde explosive Mischung in den kommenden Jahren.

 

(ca. 190 Seiten á 2.500 Zeichen)

 

Links:

 

milfors.de.tl/Inselstreit-VRC_USA_Teil_1.htm

 

milfors.de.tl/Inselstreit-VRC_USA-Teil-2.htm

 

milfors.de.tl/Inselstreit-VRC_USA-Teil-3.htm

 

 

 
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